Zuschauer-Boom: Majors ziehen Publikum an | GOLFaktuell

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Zuschauer-Boom: Majors ziehen Publikum an

Zuschauer-Boom: Majors ziehen Publikum an

Auch wenn die Golfindustrie seit Jahren über mangelnde Umsätze klagt – die großen Golfturniere verzeichnen allesamt einen Zuschauerboom.

In diesem Jahr besuchten 235.000 Fans die British Open in Royal Birkdale – nur in St. Andrews im Jahr 2000 waren es mit 239.000 Zuschauern noch ein paar mehr. Auch Carnoustie, Austragungsort der 147. Open im nächsten Jahr, erwartet einen Ansturm. Dabei sind die Ticketpreise durchaus gehoben. Für ein einfaches Wochenticket werden 225 Pfund aufgerufen. Wer im Juli im exklusiven „The Claret Jug Pavillion“ dabei sein wollte, musste immerhin 900 Pfund hinblättern.

Auf 40.000 pro Tag begrenzt: Dadurch sind die Masters-Tickets extrem teuer  (Foto: David Cannon/Getty Images)

Auf 40.000 pro Tag begrenzt: Dadurch sind die Masters-Tickets extrem teuer (Foto: David Cannon/Getty Images)

Da nehmen sich die 325 Dollar für ein Wochenticket für Augusta geradezu günstig aus. Das Problem beim ersten Major des Jahres indes ist, dass die Tickets zu diesem Preis nicht auf den Markt kommen. Wer also einen Wocheneintritt für das berühmteste Golfturnier der Welt erwerben möchte, muss sich auf dem Schwarzmarkt umtun – Preise von 5.000 bis 10.000 Dollar sind dann üblich. Der Run auf die Tickets bei den vier Superturnieren des Jahres hat enorme Ausmaße angenommen. Inzwischen werden in Augusta schon die Eintritte für die Vorbereitungstage Montag bis Mittwoch wie seltene Briefmarken gehandelt. Am Montag werden im Straßenverkauf 500, 600, 700 Dollar bezahlt. Ab Donnerstag ist das Kontingent mit 40.000 Karten pro Tag begrenzt. Kein Wunder, dass am Ende dem veranstaltenden Golfclub in Augusta ein Plus von 30 Millionen Dollar bleibt – und das jedes Jahr.

Zuschauermagnet US Open (Foto: David Cannon/R&A/R&A via Getty Images)

Zuschauermagnet US Open (Foto: David Cannon/R&A/R&A via Getty Images)

Auch die U.S. Open sind seit 30 Jahren ausverkauft. Die Preise sind gepfeffert. Für den ersten Turniertag zahlte man beispielsweise vergangenes Jahr in Erin Hills für das einfachste Ticket 110 Dollar, wer einen Vier-Tages-Pass im „1895 Club“ erhalten wollte, musste knapp 2.000 Dollar hinblättern. Dadurch explodieren auch die Börsen für die Spieler. Rund zwei Millionen Dollar streicht der Sieger der U.S. Open ein. Im Gründungsjahr 1895 erhielt der erste Sieger Horace Rawlings noch bescheidene 150 Dollar.

235.000 Zuschauer kamen 2017 nach Royal Birkdale – fast ein Allzeit-Rekord. (Foto: David Cannon/R&A/R&A via Getty Images)

235.000 Zuschauer kamen 2017 nach Royal Birkdale – fast ein Allzeit-Rekord. (Foto: David Cannon/R&A/R&A via Getty Images)

Die Majors sind aber nicht nur für die Veranstalter ein großes Geschäft. Die ganze Region profitiert davon. Als 2014 Pinehurst die U.S. Open austrug, damals gewann im übrigen Martin Kaymer, ließ der Gouverneur von North Carolina den wirtschaftlichen Effekt untersuchen. Die Besucher der U.S. Open sowie der U.S. Women Open, beide Turniere wurden nacheinander in Pinehurst abgehalten, gaben 140 Millionen Dollar aus. Samt Nebeneffekten addierte sich der Nutzen der beiden Golfturniere für das Umfeld von Pinehurst auf insgesamt 238 Millionen Dollar, eine lohnende Sache also für alle Beteiligten.

 

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