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USA: Was lässt sich in der Golfindustrie verdienen?

USA: Was lässt sich in der Golfindustrie verdienen?

In den USA sind die Einkommen viel transparenter als bei uns. So weiß man auch in der Golfindustrie ziemlich genau, wie viel der Nachbar mit nach Hause bringt.

Entsprechend wird auch statistisch erhoben, was im Durchschnitt Greenkeeper, Golflehrer oder Clubmanager verdienen. Interessante Zahlen also, die zeigen, wie die Jobs im Golf in den USA honoriert werden. Insgesamt, so zeigt sich, sind die in der Golfindustrie Beschäftigten keineswegs unterbezahlt.

Chip Brewer

Das beginnt an der Spitze: Wally Uihlein und Chip Brewer, die Chefs der beiden größten US-amerikanischen Golfunternehmen, Acushnet (Titleist und Foodjoy) und Callaway, verdienten im abgelaufenen Jahr jeweils deutlich mehr als vier Millionen US-Dollar, wobei es bei beiden Top-Managern die Bonuszahlungen waren, die die Einkommen in diese Höhen trieben. Mehr vereinnahmte lediglich der mächtige und kürzlich ausgeschiedene Commissioner der PGA Tour. Tim Finchem wurde der Abschied mit 5,655 Millionen US-Dollar versüßt. Sein Nachfolger Jay Monahan wurde bislang lediglich mit 2,1 Millionen US-Dollar vergütet.

Wally Uihlein, Chairman und Chief Executive Officer bei Acushnet

Auf eine halbe Million US-Dollar im Jahr kommt im Durchschnitt der Architekt eines Golfplatzes, sofern er einen bekannten Namen trägt. Sehr gut bezahlt werden zudem jene Funktionäre, die für die Austragung von großen Events verantwortlich sind. Reg Jones, Direktor der U.S Open Championship, erhält für seine Tätigkeit 338.000 US-Dollar, Jeff Hall, der über die Regeln und den sportlichen Wettbewerb in den USA wacht, bekommt 316.000 US-Dollar.

Die am besten verdienenden Geschäftsführer eines führenden Golfclubs verdienen bis zu 300.000 US-Dollar, während im Schnitt in privaten Clubs 110.000 US-Dollar bezahlt werden, in öffentlichen Anlagen 92.000 Dollar.

Zu den Besserverdienern zählen auch die Caddies auf der US Tour. Im Schnitt kommen sie pro Jahr auf immerhin 161.000 US-Dollar – wobei diese Einkommen je nach Spieler stark schwanken.

Golfpro Marco Schuck

Die Golflehrer müssen da beim Einkommen schon zurückstecken. Die Head-Pros privater Golfclubs erhalten für ihre Arbeit im Schnitt 73.000 US-Dollar, ein normaler Golflehrer kommt auf ein Salär von 54.000 US-Dollar, wer in einer öffentlichen Anlage seine Anweisungen gibt, verdient 48.000 US-Dollar. In derselben Größenordnung liegt auch der Manager eines Golfshops.

Auch diese Übersicht, die von Golf Digest jährlich erhoben wird, zeigt, dass in der US-amerikanischen Golfindustrie gute Gehälter gezahlt werden, mehr als in Deutschland auf jedem Fall.

 

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