B. I. G.: „Unsere Material-Vorbereitung sucht ihresgleichen“ | GOLFaktuell

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B. I. G.: „Unsere Material-Vorbereitung sucht ihresgleichen“

B. I. G.: „Unsere Material-Vorbereitung sucht ihresgleichen“

„B.I.G“ Boss Herbert Muser

Bioengineered in Germany, kurz: B.i.G., ist keine Schlägermarke wie jede andere. Das im Westen von München ansässige Unternehmen bedient den Markt mit hoch präzisen Golfschlägern und weiß mit einem ganzheitlichen Ansatz zu überzeugen. Wir trafen Managing Director Herbert Muser in München zum Gespräch.

? Herr Muser, wer steht hinter der Firma B.I.G. und seit wann gibt es die Marke?

Herbert Muser: Die Firma B.i.G. wurde 2010 in Winsen an der Luhe gegründet und 2013 vom jetzigen Eigentümer, Herrn Jürgen Dorsch, übernommen.

? Können Sie uns erklären, was Sie von anderen Anbietern abhebt, was Sie anders machen?

Man kann sagen, dass wir uns durch unsere „vier Säulen der Firmenphilosophie“ von anderen Anbietern abheben. Erstens wäre hier der Materialeinkauf zu nennen – denn wir kaufen nur allerbeste Materialien ein. Unsere einzigartigen Schlägerköpfe aus Carbon-Edelstahl stammen aus der wohl ältesten Schmiede Japans. Unsere Schäfte sind die Nr. 1 auf der PGA Tour. Und da ein Schaft ca. 80 % der Performance ausmacht, sind wir auch in diesem Bereich sehr gut aufgestellt. Und natürlich haben wir alle gängigen Griffe im Angebot.

Zweitens haben wir eine Materialvorbereitung, die ihresgleichen sucht. Wir wiegen alle Schlägerköpfe, Schäfte und Griffe nochmals extra ab, bevor sie eingelagert werden. Das nimmt nach manch einer Lieferung ein paar Tage in Anspruch. Wir stellen den exakten Schaftflex anhand von Schwingungsmessungen fest. Es gibt bei uns keine R- oder S-Schäfte – unsere Schäfte werden nach der Schwingungseinheit CPM (CYCLES PER MINUTE) eingeteilt. Also danach, wie oft ein Schaft in der Minute schwingt. Weiterhin spinen wir alle unsere Schäfte. Was das heißt? Jeder Schaft hat durch die Produktion eine Unwucht, vergleichbar mit der des Autoreifens, die zu einer größeren Streuung beim Ballflug führt. Wir finden mit Spezialmaschinen die Unwucht des Schaftes heraus und reduzieren diese durch eine spezielle Einbautechnik in unserer Produktion. Das macht unsere Schläger, auch und vor allem bei Fehlschlägen, wesentlich gerader und länger.

GOLFaktuell-Chefredakteur Markus von Bentzel im Gespräch mit Managing Director Herbert Muser

Die dritte Säule ist „Fitting nach Performance“. Während des Fittings wird zum Beispiel nur das 6er-Eisen des Kunden mit unserem 6er-Eisen verglichen. Er oder sie schlägt etwa zehn Bälle, die mit Hilfe des Trackmans aufgenommen werden. Danach bauen wir vor Ort einen Schläger von uns zusammen, mit dem der Kunde ebenfalls zehn Bälle schlägt, die wieder mit dem Trackman analysiert werden. Man erkennt danach deutlich, dass unser Schläger eine bessere Richtungs- und Längenkontrolle aufweist. Man kann also sagen, dass es in unserem Fitting nur um den Vergleich der Schläger des Kunden und unserer Schläger geht.

Viertens stehen wir für eine „Null-Toleranz“-Produktion. Wir bauen die Schläger so präzise, dass sie auf 1 mm und auf 0,1 Gramm genau passen. Dazu setzen wir alle notwendigen Fachwerkzeuge und Maschinen ein, die auch im Profibereich verwendet werden.

? Das sieht man. Sie haben hier im Westen von München ein beeindruckendes Center eröffnet. Was bieten Sie hier alles an?

Neben dem „normalen“ Fitting für Eisen und Hölzer bieten wir auch ein professionelles Putterfitting an.

? Wo sonst können sich Interessenten auf B.i.G. fitten lassen?

Mittlerweile haben wir Premiumpartner, die unsere Produkte in ihren Golfclubs anbieten. Unter anderem haben wir zwei Partner auf Mallorca und mehrere Partner in Deutschland und Österreich. Augenblicklich bilden wir zwei weitere Partner in der Schweiz und in England aus.

? Wie lange dauert es in der Regel, bis ein Kunde den fertigen Satz in Empfang nehmen kann?

Wir benötigen zirka zwei volle Arbeitstage, um einen kompletten Schlägersatz zu produzieren. Je nach Auftragslage kann es zwei bis vier Wochen dauern, bis der Kunde seinen Satz in Empfang nehmen kann.

? Gibt es eine bestimmte Handicap-Zielgruppe, die Sie besonders ansprechen möchten?

Unsere Kunden bewegen sich in allen Handicapklassen. Anfänger sollten unsere Schläger ebenso spielen wie auch Plus-Handicapper.

Vielen Dank für das interessante Gespräch!

B.i.G. & STEALEX GmbH
Heimburgstraße 12,
81243 München
Tel.: +49(0)89 381 532 37
www.big-sport.com

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