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Tunesien: Moderne, Komfort und exotischer Charme

Tunesien: Moderne, Komfort und exotischer Charme

Die Region gilt als unsicher, der Tourismus leidet. Dem zum Trotz hat man in Tunesien massiv in die touristische Infrastruktur investiert – mit Erfolg.

Der im Dezember 2016 an Tunesien verliehene Nobelpreis gilt als Symbol der Unterstützung für das Land und für den unerschütterlichen Willen des tunesischen Volkes, sich unermüdlich für seine Freiheit und Demokratie einzusetzen. Infolge der Anschläge im Jahr 2015 hat die tunesische Regierung die Sicherheitsmaßnahmen im ganzen Landesgebiet sowie in den touristischen Regionen umfassend verstärkt. Tunesien arbeitet in diesem Bereich eng mit den europäischen Ländern zusammen und auch intensiv mit Deutschland.

Sidi Bou Said

Sidi Bou Said

Dennoch liegt ausgerechnet im Vorzeige-Reiseland des Arabischen Frühlings der Tourismus nun fast brach. Bittere 60 Prozent beträgt der Einbruch. Wie fühlt es sich nun dort an?

Zuerst einmal sehr exklusiv! Die Tourismusverantwortlichen haben nicht etwa resigniert, sondern massiv in die Qualitätsverbesserung der touristischen Infrastruktur investiert. Dies gilt im Besondern für Flughäfen, Transport und Sicherheit. Viele Hoteliers nutzen die schwierige Zeit, um ihre Hotels zu renovieren und zu modernisieren.

In der Hauptstadt Tunis war das Flanieren und Einkaufen lange nicht so entspannt wie heute. Oft sieht man Passanten in der traditionellen Kleidung des Maghreb – aber ein Kopftuch oder gar eine Burka war nirgends zu entdecken. Überhaupt hatten wir den Eindruck, eher im südlichen Italien als in Nordafrika zu sein.

Das gilt auch ganz besonders für Gammarth und La Marsa mit seiner wunderschönen Corniche, wo wir im überaus mondänen Mövenpick-Hotel übernachteten. Dem internationalen Publikum wird raffinierte, moderne Küche serviert, begleitet von überraschend guten einheimischen Weinen.

Golf Citrus

Golf Citrus

Der etwa eine 30-minütige Taxifahrt entferne Golf Citrus mit seinen zwei 18-Loch-Championship-Plätzen präsentiert sich in erstklassigem Zustand mit wunderbar gepflegten Fairways und Greens. Während Les Oliviers eher ein flacher Platz in amerikanischem Design mit weiten Fairways und einer stetigen leichten Meeresbrise ist, windet sich La Forêt idyllisch durch den Pinienwald und stellt den Golfer immer wieder vor anspruchsvolle Aufgaben. Auch hier wird die Zeit genutzt, Verbesserungen an Plätzen und Clubhaus durchzuführen.

Im nur wenige Minuten entfernten Hammamet, sonst hoffnungslos überlaufen, findet man sofort einen Platz in einem der schicken Restaurants mit Blick auf die kleine Strandfestung – und der Service ist natürlich jetzt ganz besonders aufmerksam.

The Residence Golf Course Tunis

The Residence Golf Course Tunis

Mit Blick auf den Golf von Tunis, in idyllischer Umgebung, eingebettet zwischen dem Meer und einem Salzsee, liegt der The Residence Golf Course Tunis. Im Herzen eines Naturreservats bietet der 18-Loch-Golfplatz immer wieder spektakuläre Aussichten auf die Silhouette der Metropole. Er ist die neueste Kreation des legendären Golfplatzdesigners Robert Trent Jones II – die einzige in Nordafrika – und zählt zu den schönsten Golfplätzen im Mittelmeerraum.

Mit einem Ausflug ins pittoreske und wunderschöne Sidi Bou Said beenden wir unsere kurze Reise und versprechen, dass wir wieder kommen. Bald.

Kurz-Informationen

Anreise: Tunesien liegt nur 2,5 Flugstunden entfernt. Linien- und Charterflüge von 22 Flughäfen in Deutschland.

Klima: Das ganze Jahr über scheint die Sonne in Tunesien. Wenn es auch im Dezember und Januar vor allem im Norden etwas frischer werden kann, so ist es zu dieser Zeit auf Djerba und im Süden umso angenehmer. Im Frühjahr blüht und grünt es in Hülle und Fülle bei warmen Temperaturen um die 20 bis 25 Grad.

Kultur: Kultur, Kultur und noch mal Kultur. Tunesien hat eine 3.000 Jahre alte Kulturgeschichte. Zahlreiche Zivilisationen von Phöniziern über Römer, Byzantiner, Araber, Mauren bis hin zu Italienern oder Spaniern haben im ursprünglichen Land der Berber ihre Spuren hinterlassen. Sieben Kulturstätten gehören zum Welterbe der UNESCO (Karthago, Dougga, Kerkouane, die Medinas von Tunis, Sousse und Kairouan, das Kolosseum von El Jem).

Golf: Zehn Anlagen in Tabarka, Tunis, Hammamet, Monastir, Port El Kantaoui, Djerba und Tozeur bieten alles, was Golferherzen höher schlagen lässt: Landschaftliche Schönheit, spielerische Herausforderung und sportlichen Anreiz. Und das zu sehr interessanten Preisen. Jeder dritte Golfer kommt aus Deutschland.

Golf Citrus
Bei Hammamet, inmitten von Oliven- und Zitrus-Hainen
Design: Ronald Fream
Les Oliviers-Platz
18 Loch, Par 72, 6.106 m
La Fôret-Platz
18 Loch, Par 72, 6.066 m
www.golfcitrus.com

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