TRUMP und Golf: Was stimmt denn nun? | GOLFaktuell

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TRUMP und Golf: Was stimmt denn nun?

TRUMP und Golf: Was stimmt denn nun?

Trump und Golf – was stimmt denn nun?
Viele Gerüchte ranken sich um Immobilien-Tycoon Donald Trump,
den „ohne Zweifel besten Golfer, der je im Weißen Haus lebte“
(Sports Ilustrated), dem Mann, der nebenbei Spitzenplätze sammelt
und dazu – angeblich
ehrenamtlich –
als 45. Präsident der Vereinigten Staaten wirkt.

Wir machen es wie er –
und vermischen hemmungslos Fakten und Gerüchte:

I.
Jawohl, Donald Trump fährt über das Grün

Trump und Golf – was stimmt denn nun?

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Jawohl, Trump fährt mit dem Cart über das Grün. Und auf die Abschläge, berichten seine Mitarbeiter – zumindest auf den eigenen Plätzen. @MikeNFrank hat’s bei Youtube reingestellt: Ein gut gelaunter Donald Trump fährt ohne Schuldbewusstsein auf den Handy-Filmer zu. Wie es ihm gehe, will er wissen. „Gut. Ich fühle mich … sicher“, fällt dem verdatterten Mike nur ein – wohl ansichtig des gewaltigen Secret-Service-Aufgebotes des Präsidenten.

III.
„Ich glaube, mir gehört die großartigste Sammlung an Plätzen.“

Trump und Golf – was stimmt denn nun?

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„Ich glaube, mir gehört die großartigste Sammlung an Plätzen, die ein einzelner Mensch besitzt!“ – wird Trump zitiert. Da ist etwas dran: 17 Luxusresorts zählt seine Webseite auf, ein weiteres Projekt in Indonesien wird seit Trumps Präsidentschaft kaum weiterverfolgt. Die „Sammlung“ umfasst Top-Plätze wie Turnberry und Aberdeen in Schottland, Bedminster in New Jersey, Palm Beach in Florida – sowie einige „Exoten“ wie Trump World Golf Dubai von Tiger Woods.

IV.
„Make America Golf Again“ wird in Zukunft einfacher

Trump und Golf – was stimmt denn nun?

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Es sei schließlich Arbeit, wenn er mit dem japanischen Minsterpräsidenten eine Runde Golf spiele, verteidigte Trump sich im Februar. „Make America Golf Again“ wird dabei in Zukunft einfacher: Der goldfarbene Honma Beres S-5 Driver im Wert von gut 3.700 US-Dollar, den Shinzo Abe als Gastgeschenk dabei hatte, wanderte sofort in Trumps Bag – zu den aktuellen TaylorMade Schlägern, die er bevorzugt.

Rechtlich ist das Geschenk übrigens nicht zu beanstanden: Amtierende Präsidenten dürfen nur Geschenke im Wert von bis zu 390 US-Dollar annehmen, jedoch war Trump bei Abes Besuch war zwar schon gewählt, aber noch nicht vereidigt.

V.
Eine eigene Webseite überwacht Trumps Golf-Aktivitäten

Trump und Golf – was stimmt denn nun?

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Eine eigene Webseite überwacht Trumps Golf-Aktivitätem penibel. www.trumpgolfcount.com verzeichnet bis zum 18. September insgesamt 57 Besuche auf Golfplätzen, darunter zumindest 34 Runden.

Den Steuerzahler habe dies geschätzte 66.993.712,00 US-Dollar gekostet, an Flug- und Sicherheitskosten.

Böse Zungen halten dies für ein Schnäppchen – immerhin habe „POTUS45“ in dieser Zeit kaum Politik machen können, was womöglich viel teurer gekommen wäre …

VI.
Trumps Golf-Business hat schon zu allerlei Komplikationen geführt

Trump und Golf – was stimmt denn nun?

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Trumps Golf-Business hat schon zu allerlei Komplikationen geführt. Seit 1989 war die Trump Property an mindestens 98 Gerichtsverfahren beteiligt. Unter anderem hat Trump ein halbes Dutzend Kommunen verklagt, um die Grundsteuer für seine Liegenschaften zu senken.

Eine Ausnahme ist der hochexklusive Club in Bedminster, New Jersey: In Donald Trumps „Winter White House“ (Foto oben) sorgt eine kleine Herde zusammengepferchter Ziegen dafür, dass der Club nur den Steuersatz für „landwirtschaftliche Nutzfläche“ bezahlt.

VII.
Nicht an allen Gerichtsprozessen ist Trump schuld

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Freilich: Nicht an allen Gerichtsprozessen ist Trump schuld. Unschön ist zwar die Geschichte, nach der ein Malereibetrieb in Miami gut 32.000 US-Dollar für Arbeiten an Trump Doral einklagen musste. Am Ende zahlte Trump die Rechnungen – samt ca. 300.000 US-Dollar Gerichtskosten und Geldstrafen.

Aber es passiert eben auch Unglaubliches: Bei einem Charity-Turnier zugunsten der Stiftung von NBA-Star Alonzo Mourning schrieb Trump 1 Million US-Dollar für ein Hole-in-one in Loch 13 des Trump National Westchester (Foto oben mit Trumps Helikopter) aus. Finanz-Tycoon Greenberg schlug das Ass, aber die Versicherung wollte nicht zahlen: Trumps Leute hatten das Loch auf 139 Yards gesteckt, statt der vereinbarten 150 Yards. Ein Milliardär verklagte den anderen – am Ende einigte man sich darauf, dass Trumps Stiftung an Greenbergs Stiftung 158.000 Dollar überwies.

VIII.
Interessenkonflikte bleiben nicht aus

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Interessenkonflikte bleiben nicht aus: Nur vier Tage nach seiner Wahl versuchte Trump, schottische Beamte mit einem alten Konflikt einzuschüchtern: Ein Windpark vor der Küste von Aberdeen, so der Golfplatz-Sammler, verderbe den Ausblick von Trump International Golf Links (Foto).

Und im Februar, mittlerweile war Trump Präsident und sein „Muslim Ban“ beherrschte die Schlagzeilen, flogen seine Söhne Eric und Donald Jr. unter dem Schutz des Secret Service ausgerechnet nach Dubai, um der Eröffnungsgala des Trump World Golf Club Dubai beizuwohnen.

Unnötig zu sagen: Das streng muslimische Dubai steht nicht auf der Liste von Trumps Bann-Staaten.

IX.
Trump-Fieber überwunden?

Trump-Fieber überwunden? Eine Auktion von Donald Trumps Eisensatz, den er einem Caddie geschenkt hatte, brachte nur entäuschende 29.000 US-Dollar, trotz der „Donald Trump“-Gravur. Trumps neue Schläger sind übrigens mit „DJT1“ markiert, ganz royal für: Donald J. Trump I.

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