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Profigolf: So viel verdienen die Stars

Profigolf: So viel verdienen die Stars

Weltweit gelten die traditionellen Golfmärkte als gesättigt, die US-Zuschauer zieht es immer weniger vor die TV-Geräte, wenn am Sonntagnachmittag die großen Turniere entschieden werden. Doch wer die Einkommen im Profigolf sieht, kann die oft beschworene Krise des Golfsports kaum nachvollziehen – allenfalls als ein Jammern auf sehr hohem Niveau.

Rory McIlroy steht für das Jahr 2016 erstmals an der Spitze der Rangliste der bestbezahlten Golfprofis. Auf insgesamt knapp 50 Millionen US-Dollar kam der Nordire laut den Berechnungen von Golf Digest im vergangenen Jahr. Er löste damit Jordan Spieth ab, der mit 30 Millionen US-Dollar auf den fünften Rang abrutschte. Das Geldranking setzt sich zusammen aus den transparenten Preisgeldern sowie den von Golf Digest geschätzten Einnahmen aus Sponsoringverträgen, Antrittsgeldern, Auftritten, Lizenzen aus Videos und Büchern, Platzdesigns und weiteren Quellen.

Die eigentliche Überraschung ist, dass die Altmeister Arnold Palmer, Gary Player, Greg Norman, Nick Faldo und Tom Watson nach wie vor zu den Spitzenverdienern gehören, wobei sich deren Einkünfte nicht mehr aus den Preisgeldern speisen. Die kürzlich verstorbene Golflegende Arnold Palmer schafft es beispielsweise mit rund 40 Millionen an Einnahmen auf Platz 2, noch vor dem amerikanischen Publikumsliebling Phil Mickelson.

Ein Beispiel für das krasse Missverhältnis zwischen Einkommen auf und neben dem Platz ist Tiger Woods, der sich vergangenes Jahr wegen seiner Rückenverletzung nur 107.000 US-Dollar an Preisgeldern erspielte. Dafür sprudelten die restlichen Quellen auskömmlich mit knapp 35 Millionen US-Dollar – und das, obwohl Tiger nach seiner Affäre 2009 ein halbes Dutzend an zahlungskräftigen Sponsoren einbüßte. Tiger ist ohnehin der absolute Star beim Geldverdienen. Zwischen 1996 und 2016, also in zwanzig Jahren, hat der 14-fache Majorsieger 1.454 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Ein Wert, den kein anderer Sportler weltweit bislang erreicht hat. Allein in seinem besten Jahr, 2007, kam Woods auf knapp 123 Millionen US-Dollar.

Und die Deutschen? Bernhard Langer mischt immer noch in der Liga der Großen mit. Der Altstar erspielte sich als Champion der Senior Tour 4,1 Millionen US-Dollar, hinzu kommen 6,2 Millionen US-Dollar aus Nebeneinkünften, unterm Strich also respektable über 10 Millionen US-Dollar und Platz 19 auf der Rangliste.

Noch nicht ganz so weit oben steht Martin Kaymer, der 2016 kein gutes Jahr auf dem Golfplatz hatte. Zuletzt summierten sich seine Preisgelder auf 1,8 Millionen US-Dollar, seine restlichen Einkünfte belaufen sich auf sechs Millionen US-Dollar, Platz 35 in der Moneylist.

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