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PGA Catalunya Resort: Das Ziel ist die „komplette“ Golfdestination

PGA Catalunya Resort: Das Ziel ist die „komplette“ Golfdestination

Das Ziel ist klar formuliert: „Wir wollen die Nummer eins in Europa werden.“ David Plana spricht ganz locker aus, wohin das PGA Catalunya-Resort nahe Girona in Katalonien möchte. Ideen gibt es viele, die Pläne dazu ebenfalls. Seit 2011 arbeiten die Verantwortlichen um den irischen Besitzer Denis O’Brien auch bereits an der Umsetzung. Die ersten Resultate sind schon erkennbar. Ein zentraler Aspekt: Das neue 5-Sterne-Hotel Camiral ist eröffnet.

„Golf – das ist die Basis“, sagt David Plana, der Director of Operations in PGA Catalunya. „Doch wir wollen nicht nur die Golfer anziehen, am Ende möchten wir alle Gäste für uns gewinnen.“ Um dorthin zu kommen, ist es ein langer Weg. Das wissen auch die Verantwortlichen vor Ort. „Wir haben allein mit einem großartigen Golfplatz begonnen, aber alles ist gewachsen. Nun haben wir zwei Plätze, ein Top-Hotel, dazu ein Wohnprojekt.“ 2011 begannen die Spanier mit dem Verkauf von Wohneinheiten, Appartments und Villen, die die Eigentümer nach ihrem Geschmack gestalten können. „Wir haben schon über 200 verkauft“, betont Plana. Das Positive: „Die Kunden sind sehr international, wir haben Käufer aus mehr als 25 Nationen.“ Neuerdings gar aus dem Oman und Neuseeland. Auch Deutsche sind darunter.

Parkland Course, PGA Catalunya

Parkland Course, PGA Catalunya

Soweit der Ist-Zustand. Doch die Pläne gehen weiter – und sie sind keine Visionen. „Wir haben bereits neues Land gekauft, denn wir wollen mehr Aktivitäten bieten.“ Um wegzukommen von der reinen Golf-Destination, braucht es ein breites Spektrum. „Wir bauen ein Fußball- und Tennis-Center, eine Reitsport-Anlage, dazu werden wir einen künstlichen See anlegen, wo es einen Beachclub geben wird.“ Logisch, das PGA-Resort liegen eben nicht am Meer. Sicherlich ein kleiner Nachteil. Denn es sind gut 20 Minuten bis zur Küste der Costa Brava. Also muss das Wasser ins Resort kommen, nicht nur rund um die schwersten Golflöcher der beiden 18-Loch-Plätze. Als Ergänzung sollen weitere Hotels entstehen. „Wir arbeiten an verschiedenen Lösungen“, kommentiert Plana.

Der wirtschaftliche Aufschwung hat offenbar die iberische Halbinsel erreicht. Noch vor fünf Jahren herrschte Krise. Nun profitieren Spanien und Portugal natürlich von der unsicheren Situation in beliebten Golf-Regionen wie der Türkei, Ägypten oder den nordafrikanischen Staaten. „Die Tourismuszahlen sind die besten, die wir jemals hatten“, bestätigt Rita Jordao, Marketing-Beauftragte des Resorts in Bezug auf 2015. Und 2016 soll nochmals besser sein. Immerhin hebt sie warnend den Finger. „Das kann sich jedoch alles auch sehr schnell ändern.“

Derzeit aber herrscht Aufbruchstimmung. Und die nehmen die Spanier mit. Selbst in Sachen Wohnraum sind aktuell keine Grenzen gesetzt. „Wir werden da auch weitermachen“, bestätigt Plana das anhaltende Interesse.

Um das Thema Golf brauchen sich die Katalanen sowieso keine Gedanken zu machen. Das passt. Die beiden Plätze haben Top-Standard. Der Stadium Course, mit dem die Spanier unter anderem gegen Deutschland im Kampf um den Ryder Cup angetreten waren, ist zum dritten Mal in Folge als Nummer eins in Spanien ausgezeichnet worden. „In Kontinentaleuropa sind wir die Nummer drei“, fügt Plana an. Nicht ohne Grund. Der Platz genügt wahrhaft höchsten Ansprüchen. Er ist eine enorme Herausforderung, und speziell Spieler mit höheren Handicaps werden ihr liebe Mühe haben, die Bahnen ohne größere Schwierigkeiten zu meistern. Nicht umsonst war PGA Catalunya bereits dreimal Gastgeber der Open de Espana (2000, 2009 und 2014). Regelmäßig richtet die European Tour dort Ende des Jahres auch die sogenannte Qualifying School aus, das Finale, bei dem die letzten Spielberechtigungen für die große European Tour vergeben werden. „Heuer allerdings letztmals“, verrät Plana. Das PGA-Resort hat den Vertrag nicht mehr verlängert. Verständlich: Der Aufwand ist enorm, das internationale Interesse an der Veranstaltung aber eher gering. Am Ende ist es lediglich eine gute Einnahmequelle für die Tour.

PGA Catalunya

PGA Catalunya

Die Verantwortlichen fokussieren sich eher auf die Entwicklung des Resorts. Außergewöhnliche Projekte wie das Trainingscenter bringen PGA Catalunya eher weiter. Die Übungsanlagen suchen ihresgleichen in Europa. „Wir sagen immer, es gibt weltweit keinen Schlag, den Sie bei uns nicht trainieren können.“ Grüns mit drei verschiedenen Grassorten, fünf verschiedene Arten von Bunkern sowie eine monströse Driving Range machen es möglich.

20 Millionen Euro hat der Inhaber in die Renovierung des Hotels gesteckt. Im Grunde sind nur die Außenmauern des alten Gebäudes geblieben, der Rest ist komplett neu. Im Sommer dieses Jahres feierte das Camiral, das die Fünf-Sterne-Kriterien erfüllt und über 149 Zimmer verfügt, Eröffnung. Wellness, ein Kinderclub, Kongress-Möglichkeiten – es hat sich vieles getan. Der Weg von PGA Catalunya ist vorgezeichnet. Ob es allerdings klappt, aus dem namhaften Golf-Resort eine komplette Urlaubsdestination zu formen – das bleibt abzuwarten. An Ideen – und offenbar auch an finanziellen Mitteln – fehlt es jedenfalls nicht.

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