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Oben ohne in Split: GOLFaktuell testete das Opel Cabrio

GOLFaktuell durfte den neuen BiTurbo-Motor im Cascada testen. Opel hat uns nach Split in Dalmatien, direkt an der kroatischen Adria-Küste, eingeladen.

Am Flughafen in Split übernehmen wir unser metallicrotes Cabrio. Es ist ein ausgewachsener 4-Sitzer, knapp 4,70m lang. Erster Handgriff zum Verdeck-Hebel in der Mittelkonsole und 17 Sekunden später sind wir oben ohne unterwegs. Die manuelle 6-Gang-Schaltung ist gut abgestimmt, die Gangwechsel sind weich, der durchzugstarke BiTurbo-Motor liefert schon bei etwa 1200 U/min etwa 80 Prozent der maximal 195 PS – und eignet sich hervorragend zum entspannten Cruisen auf der Küstenstraße. Also Sonnenbrille auf, Musik an und schon können wir Dalmatien genießen.

Der Opel Cascada, Kofferraum

Kofferraum: Geht so …

Ein kurzer Kaffee-Stop am Kastel Slanica in Omis, wir testen die Rücksitze. Die Vordersitze fahren elektrisch etwas vor und erleichtern so den Einstieg. Ein normal gebauter Mitteleuropäer hat ausreichend Platz, unser Reporter mit 1,70 m Körpergröße hat bei geschlossenem Verdeck über dem Kopf acht Zentimeter Luft. Auch die Beinfreiheit ist komfortabel. Kindersitze können über das Iso-Fix-System arretiert werden. Becherhalter und Ablagefächer vorn und hinten sind ausreichend vorhanden, die elektrische Parkbremse schafft richtig viel Platz zwischen den Vordersitzen, die für viele Staufächer genutzt wird. Die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. zertifizierten Sitze sind bequem, beheizt und belüftet. Ein besonderer Clou – das Verdeck lässt sich auch mit der Schlüssel-Fernbedienung öffnen und schließen.

Axel Seegers, Manager Produkt- und Markenkommunikation zu GOLFaktuell: „Das Verdeck wird in drei Standard-Farben (Mocca, Malice und Schwarz) angeboten, dazu kommen zehn Metallic-Lackierungen.“ Bei geöffnetem Verdeck bietet der Kofferraum 280 Liter Stauraum – ausreichend für unser Golfbag mit Eisensatz. Die Rücksitze sind geteilt 50/50 umlegbar, dann passen auch die Driver bequem mit rein.

Unser Fahrzeug ist mit dem adaptiven Fahrwerk FlexRide ausgestattet und bietet drei Fahrmodi: Standard, Sport und Tour. Wir starten im Sport-Modus die zweite Etappe – über die Serpentinen-Straße nach Brela. Hier kann der BiTurbo seine Kraft entfalten – aus der Haarnadelkurve bergauf im zweiten Gang durchbeschleunigen bis auf 80 km/h, dann Gangwechsel in den 5. Gang und weiter – so macht Cabrio-Fahren Spaß. Die heraufziehende Dämmerung offenbart ein weiteres Highlight: das Adaptive Sicherheitslichtsystem (AFL+). Das Fernlicht schaltet bei entgegenkommenden Fahrzeugen automatisch um, blendet dynamisches Kurvenlicht und Abbiegelicht ein und aus und erkennt auch vorausfahrende Fahrzeuge. Der Innenraum wird während der Fahrt durch unter der Mittelkonsole und in den Türgriffen verborgene Lichtleisten mit einem warmroten Ton beleuchtet – sehr schick.

Der Opel Cascada in Split / Serpentinen

Viel Spaß auf den Gebirgs-Serpentinen in Kroatien: Der Opel Cascada in Split

Die Lenkung ist opeltypisch direkt und macht auf der kroatischen Serpentinen-Straße unglaublich viel Spaß. Die straffen Dämpfer geben gutes Feedback, Kurvenlage und Spurtreue sind hervorragend. Grenzbereiche haben wir nicht erreicht, Motor und Fahrwerk meistern problemlos jede Fahrsituation. Zum Fahrspaß tragen die Toter-Winkel-Warner, das beheizte Lenkrad, Rückfahrkamera und der Verkehrsschild- und Spurassistent ebenso bei wie Berganfahrassistent und der Abstandswarner.

Zurück auf der Fernstraße B8 geht es dann im Tour-Modus entspannt zurück nach Split. Das Lichtsystem schaltet selbsttätig je nach Fahrsituation die optimale Ausleuchtung, der Verkehrschild-Assistent meldet zuverlässig die maximale Höchstgeschwindigkeit. Die Fahr- und Windgeräusche sind gut gedämpft und stören die Navigationshinweise und Musik nicht. Mit aufgestelltem Windschott ist nicht einmal eine Mütze nötig.

Patrick Munsch, Manager Produkt- und Markenkommunikation zu GOLFaktuell: „Der Cascada ist ein vollwertiges Ganzjahres-Cabrio für jede Witterung.“

Der Opel Cascada in Split / Heckansicht

Auch von hinten schick: Der Opel Cascada in Split

Die dreistufige Sitzheizung haben wir nach wenigen Minuten wieder abgeschaltet – sie ist definitiv wintertauglich. Die Heckscheibe ist ebenso wie das Lenkrad beheizbar und das Gebläse liefert ordentlich Wärme. Das Verdeck ist laut Opel aus einem extra wärme- und akustikdämmenden Verbund-Stoff mit einem speziellen Polyester-Vlies.

Den angegebenen Verbrauch von 5,2 l pro 100 km haben wir mit 6,2 l leicht überschritten – und hatten dafür jede Menge Spaß. Opel hat hier wirklich neuen Wind in die Cabrio-Landschaft gebracht: Premium-Ausstattung zum Mittelklasse-Preis (ab 25.945 Euro), Sicherheit und Fahrvergnügen kombiniert mit einen schicken neuen Design von Malcolm Ward – wir sind überzeugt.

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