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Neue Wege bei FootJoy: Schuh-Fitting

Neue Wege bei FootJoy: Schuh-Fitting

Sportler und ihre Arbeitsgeräte – oft eine Wissenschaft für sich. Der Golfer hat in erster Linie seine Schläger. Für die richtigen gibt er teilweise Unsummen aus. Müssen schließlich gefittet sein, um das Maximum herauszuholen. Der Ball ist der nächste Faktor. Steht da nicht Pro V1 drauf, nimmt ihn ein mancher erst gar nicht in die Hand. Ein Ausrüstungsgegenstand, den vor allem viele Amateure nicht als entscheidend ansehen, ist der Schuh. Ein großer Irrglaube. So jedenfalls sieht es Christoph Lehmler, Marketing-Verantwortlicher der Acushnet GmbH, die die Marken Titleist und Footjoy vertreibt. „Sechzig Prozent der Menschen tragen sogar die falschen Schuhe“, behauptet er. „Viele kennen nicht einmal ihre Größe.“

Diesen Wissenslücken will die Firma Footjoy nun aktiv entgegenwirken, Aufklärung leisten. Sie hat sich das Thema Schuhfitting auf die Fahnen geschrieben. „Es geht um Größe und Passform“, sagt Lehmler. Aber auch um den Typ – klassisch oder eher athletisch.

Dass der Schuh Auswirkungen auf den Golfschwung hat, haben die Experten von Footjoy mit Hilfe einer Universitäts-Studie herausgefunden. Amateure ließen sie auf Druck-Messplatten Bälle schlagen – mit verschiedenen Schuhmodellen und -größen. „Anhand der Bewegungsmuster konnten wir feststellen, dass gewisse Schwungtypen von einem gewissen Schuhtyp profitieren. Das äußert sich unter anderem in der Schlägerkopfgeschwindigkeit.“

Punkt eins im Fitting ist aber die Passform. „Oft sind die Schuhe zu groß oder zu lang“, betont Lehmler. Der schlimmste Fall für den Golfschwung. Denn nachweislich verliert der Golfer an Stabilität, weil „er richtig schwimmt in seinem Schuh, keinen Halt hat“. Um dem Problem auf die Spur zu kommen, setzt Footjoy in Europa mittlerweile auf vier verschiedene Breiten – von N wie Narrow (schmal), über M wie Medium zu W für Wide (breit) und XW (extra-breit). „In den USA gibt es sogar schon sechs verschiedene Varianten.“

Ein Schuhfitting wird künftig natürlich nicht in jedem Fachgeschäft möglich sein. Vielmehr läuft es ähnlich wie beim Schlägerfitting, über eine Art Baukasten-System. „Wir haben Schuhkoffer, in denen die meisten Varianten enthalten sind.“ Mit diesem Angebot wird Footjoy Fitting-Tage anbieten, für die sich Interessierte anmelden können. „Wir werden auf Tour gehen und dort auch die Messplatten dabei haben, um den Menschen das Fitting veranschaulichen zu können.“

Erste Anlaufstelle wird aber weiterhin das Fachgeschäft sein. „Ein guter Händler sollte stets alle Größen und zumindest zwei Weiten auf Lager haben.“ Damit dürfte es möglich sein, der richtigen Lösung sehr nahe zu kommen. Und zu guter Letzt gibt es immer noch die Variante, sich über das Programm „myjoys“ seinen Schuh komplett individuell zusammenzustellen – nicht nur bezüglich der Größe, sondern dort auch mit einem ganz besonderen Design.

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