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Mercedes-Benz C-Klasse: Der Jäger des BMW 3er

Bei Mercedes geht es jetzt Schlag auf Schlag: Komplette Neuentwicklungen in der A-Klasse, E-Klasse und S-Klasse im Rythmus von wenigen Monaten, jetzt folgt das wichtigste „Volumenprodukt“: Im Januar wird in Detroit eine ebenfalls neu entwickelte C-Klasse vorgestellt. Schon jetzt ließ der Konzern einige technische Details blicken. Und es zeigt sich: Die neue C-Klasse wird halten, was bisher nicht einmal der große Bruder E-Klasse versprach. Das umfassende Konzern-Upgrade ist damit komplett.

Mercedes-Benz C 300 BlueTEC HYBRID, Zierelemente Holz Linde linestructure

Die C-Klasse wird deutlich größer – wohl auch, um sich klar von der schnittigen A-Klasse abzuheben. Das macht sich im Fond und im Kofferraum bemerkbar: 4,69 m Länge, 2,84 cm Radstand, 480 l Gepäckvolumen. Das äußere Design wirkt wie ein geometrisches Mittel aus A- und S-Klasse, mit markanten seitlichen Charakterlinien und vorderen wie hinteren Lichtsignaturen, deren Verwegenheit bei der schwäbischen Edelschmiede noch von wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Der Kühlergrill ist wie bisher in zwei Varanten zu haben – im „neuen“ Mercedes-Look mit wagenradgroßem Stern inmitten regalbrettartigen Querstreben – oder konservativ-elegant mit Mercedes-Stern als Kühlerfigur.

Noch kann man ihn nicht probefahren – aber bestellen geht schon. Angeboten werden zunächst die Modelle C 180 ab 33.558,- Euro, C 200 ab 36.414,- Euro sowie C 220 BlueTEC ab 38.675,- Euro  (Preise in Deutschland, jeweils inkl. 19 % MwSt.). Die C-Klasse ist die volumenstärkste Baureihe von Mercedes-Benz. Seit der Markteinführung im Jahr 2007 wurden vom Vorgänger über 2,4 Millionen Fahrzeuge verkauft.

Wer bisher C-Klasse gefahren ist und demnächst im neuen Modell Platz nimmt, wird sich freilich vorkommen, als hätte ihm eine Airline ein Upgrade von der Holzklasse zur Business Class spendiert: Ein auffälliges, frei stehende Zentraldisplay und sportlich-runde Auslassdüsen bilden den Blickfang. Wie schon in der S-Klasse wird der Innenraum vor allem durch die durchgehende, geschwungene Mittelkonsole geprägt, die vor der Armauflage ein geschwungenes Touchpad trägt.

Serienmäßig ist die neue C-Klasse mit H7-Halogen-Scheinwerfern ausgestattet. Neben den serienmäßigen Scheinwerfern sind zwei energiesparende LED- Varianten zu haben: eine statische sowie eine dynamische Version mit „LED Intelligent Light System“. Schlusslicht und Bremsleuchte in den Heckleuchten sind bei allen Scheinwerferversionen in LED-Technik ausgeführt. Das Fahrzeuggewicht soll gegenüber dem Vorgänger um rund 100 kg sinken – vor allem durch den Anstieg des Anteils von ALuminium von unter 10 auf über 50 Prozent.

Mercedes-Benz C250, AMG Line, Avantgarde, Diamantsilber metallic

Das Motorenangebot wird zur Präsentation Anfang 2014 noch recht dünn sein – zwei Vierzylinder-Benziner mit 156 und 184 PS sowie ein Diesel mit 170 PS sind verfügbar. Beim Diesel werden zwei schwächere (1,6 Liter, 115 bzw. 136 PS) sowie eine stärkere (2,2 Liter, 204 PS) Version folgen. Die Benzinreihe wird 156 bis 333 PS zur Verfügung stellen. Coupé, T-Version sowie ein AMG-Bolide sind angekündigt.

Fazit: Wenn alle Motoren auf dem Markt sind, wird hier ein „kleine S-Klasse“ Jagd auf den BMW 3er machen – und wohl dank der größeren Karosse auch auf den 5er und den Audi A6. Die Ausstattungsvarianten (siehe Ankündigung) und vor allem die Vielfalt der Assistenz-, Kommunikations- und Sicherheitssysteme sind für ein Fahrzeug dieser Klasse unerhört. Und vor allem im Bereich Luxus und Komfort – sogar Luftfederung ist verfügbar – hat die Konkurrenz weit und breit nichts Vergleichbares zu bieten. Auch, wenn diese nicht schlafen wird: Einstweilen setzt Mecedes Benz nach der Kompakt- und der Luxusklasse nun auch im Mittelfeld definitiv den Maßstab.

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