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Sprung ins Business: Kauft Tiger Woods TaylorMade?

Sprung ins Business: Kauft Tiger Woods TaylorMade?

Vielleicht ist es ja auch nur ein Gerücht – wenn auch ein wirklich heißes. Wenn es aber stimmt, was in der Szene gemunkelt wird, könnte der Tiger in Zukunft dick ins Hardware-Business einsteigen. Callaway, Ping & Co.: Bitte anschnallen!

Adidas hat seit Mai die Golfsparte TaylorMade in das Verkaufsschaufenster gestellt. Damit steht immerhin einer der größten Ausrüster der Golfwelt vor einem Eigentümerwechsel, auch wenn die Bekleidung bei den Herzogenaurachern verbleibt. Insgesamt geht es um 60 Prozent des Golf-Umsatzes von zuletzt rund 900 Millionen Euro.

Wer bislang als potenzieller Käufer bei Adidas vorstellig geworden ist, bleibt verständlicherweise im Dunkeln. Der Verkaufsprozess dauert auch schon recht lange. Dafür werden inzwischen kleinste Hinweise mit großer Aufmerksamkeit bedacht. Etwa als Chip Brewer, Chef des Wettbewerbers Callaway, andeutete, sein Unternehmen habe an einer Übernahme kein Interesse. Diese wäre sowohl aus kartellrechtlichen Gründen wie auch aus strategischen Überlegungen sehr unwahrscheinlich. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Umso hellhöriger wurde die Öffentlichkeit, als ein gut unterrichteter und seriöser Journalist kürzlich vermeldete, Tiger Woods wäre an einem Kauf von TaylorMade interessiert. So ergibt das natürlich keinen Sinn. Warum sollte der zwar schwerreiche Tiger einen Großteil seines Vermögens einsetzen, um Equipment herzustellen? Allerdings wäre es durchaus vorstellbar, dass eine Investorengruppe, die an der Übernahme von TaylorMade arbeitet, sich mit Tiger Woods ein repräsentatives Aushängeschild sucht. Tiger würde dann mit einem kleineren Betrag Teil des Konsortiums werden und könnte mit seiner Strahlkraft und seinen Beziehungen zu den Topspielern und den Drahtziehern des Sports sicherlich Wert für TaylorMade schaffen.

Für Tiger, dessen Karriereende möglicherweise bevorsteht, wenn sein neuerlicher Comebackversuch scheitert, wäre das Mitwirken in einem der größten Golfunternehmen der Welt durchaus sinnvoll. Andere ehemalige Spitzenspieler wie Jack Nicklaus, Ben Hogan, Arnold Palmer und Greg Norman haben es vorgemacht, wie man die eigene Reputation unternehmerisch umsetzen kann. Golfplatzbau, Stiftungen, eigene Turniere, aber eben auch Golfunternehmertum, das sind alles Optionen für Tigers Karriere 2.0.

Die Braut TaylorMade ist im Übrigen gut geschmückt. Wachstum und Ergebnis stimmten im zweiten Quartal und Deals mit den Topspielern Jason Day und Dustin Johnson wurden abgeschlossen. Mit beiden Superstars hat man erst einmal die langjährige Zusammenarbeit verlängert.

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