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Italian Open und Ryder Cup 2022: Chaos am Stiefel

Italian Open und Ryder Cup 2022: Chaos am Stiefel

Chaos auf dem Stiefel: Zweimal ließ Italien die europäische Golfgemeinde zu Jahresbeginn aufhorchen.

Zunächst im Januar. Es wurde erwartet, dass der italienische Verband die Italian Open vom 12. bis 15. Oktober nach Rom vergibt und damit in jene Stadt, die den Zuschlag für den Ryder Cup 2022 erhalten hat. Im Zuge der Bewerbung garantierte der italienische Golfverband der European Tour, die Italian Open mit sieben Millionen Euro zu dotieren – ein erhebliches Preisgeld auf US-Niveau für ein europäisches Turnier. Zur Überraschung ging das Turnier dann nicht nach Rom, sondern nach Turin, zum Royal Park I Roveri. Eine Erklärung zum Warum blieb der italienische Golfverband schuldig. Pikant: Dass die Italiener ein solch hoch dotiertes Turnier auf dem späteren Ryder-Cup-Platz garantieren konnten, war das entscheidende Argument für Tourboss Keith Pelley, den Ryder Cup im Dezember 2015 nach Italien zu vergeben.

Aufreger II: Der italienische Staatspräsident Pietro Grasso strich den Ausrichtern des Ryder Cups 2022 eine staatliche Bürgschaft in Höhe von 97 Millionen Euro, in dem er eine bereits beschlossene Gesetzesvorlage kurzerhand kippte. Es heißt, wegen eines Formfehlers, aber niemand weiß, ob nicht mehr dahintersteckt. Die Bürgschaft ist wichtig, um Sponsoren für den ersten italienischen Ryder Cup aufzutreiben. Der italienische Golfverband verhandelt zurzeit beispielsweise mit Infront, einer führenden Sportrechtefirma. Es geht um ein Volumen von 50 Millionen Euro, die dem Veranstalter zufließen könnten. Solche Deals sind jedoch gefährdet, wenn öffentlich diskutiert wird, ob die Finanzierung des Events überhaupt gesichert ist.

 

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