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Europas Golfmarkt: Leichte Erholung

Europas Golfmarkt: Leichte Erholung

Die wirtschaftliche Seite des Golf-Sports ist in Europa seit vielen Jahren keine Erfolgsgeschichte mehr – im Gegenteil: So richtig hat sich Golf seit der Wirtschaftskrise 2008/2009 nicht mehr erholt, seit Jahren ist die Zahl der aktiven Golfer eher rückläufig. Der Verkauf der Adidas-Tochter TaylorMade in diesem Jahr ist nur ein sichtbares Symptom einer längeren Leidenszeit der Golf-Industrie.

Da ist es schon ein Hoffnungsschimmer, wenn aktuelle Zahlen nicht wieder desaströs ausfallen und den gebeutelten Golfunternehmen nicht einen weiteren Nackenschlag verpassen. Ein gutes Branchen-Barometer stellt der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG kürzlich vorgestellte Europa Report dar. KPMG hat sich inzwischen tief in die wirtschaftlichen Aspekte des Golf-Sports eingearbeitet, die Statistiken besitzen Gewicht. Die neuesten Zahlen beziehen sich zwar auf das Jahr 2016, sind aber dennoch von hoher Relevanz.

VIRGINIA WATER, ENGLAND - MAY 14:  A view of the par 5, 17th hole on the recently renovated West Course at the Wentworth Club venue for the 2010 BMW PGA Championship at Wentworth on May 14, 2010 in Virginia Water, England.  (Photo by David Cannon/Getty Images)

Wentworth (Foto: David Cannon/Getty Images)

Die frohe Botschaft: Die Zahl der registrierten Golfer hat 2016 gegenüber dem Vorjahr um 50.000 zugenommen, das bedeutet ein Wachstum von 1,2 Prozent. Ende 2016 spielten demnach 4,186 Millionen Europäer Golf. Der Anteil an Golfern unter den Europäern blieb damit bei 0,9 Prozent stabil. Immerhin 44 Prozent der untersuchten Länder verzeichneten einen Zuwachs bei den Golfern, deutlich mehr als die 21 Prozent der Golf-Märkte, in denen die Zahl der Golfer zurückging. In vielen europäischen Ländern blieb die Zahl der Golfer konstant. England beheimatet nach wie vor mit 700.000 Spielern die meisten Golfer. Hier stieg die Zahl der registrierten Golf-Spieler um 4,4 Prozent, ein Zeichen der Erholung, nachdem vor allem dieser Markt in den vergangenen Jahren gebeutelt wurde. Einen Zuwachs von 4,8 Prozent erzielten die Niederlande. Ansonsten sind es vornehmlich die sehr jungen Märkte wie Russland, die auf niedriger Basis prozentual zulegten.

Golf-Plätze

Bei den Golf-Plätzen sieht es weniger gut aus. Ihre Anzahl sank im vergangenen Jahr um 28 Anlagen auf nunmehr 6.924. Während 24 Golf-Plätze hinzukamen, wurden 52 geschlossen. Allerdings hat sich der Trend, dass es netto weniger Golf-Plätze gibt, gegenüber 2015 verlangsamt.

Die Entwicklung bei Golfern und Golf-Plätzen könnte man derzeit also als weitgehend stabil bezeichnen.

Weiterhin ist Golf laut KPMG Erhebung ein Sport, der vornehmlich von Männern wahrgenommen wird. Über zwei Drittel der Golfer sind Männer, nur ein Viertel Frauen. Der Rest von acht Prozent sind Kinder. In der vorherigen Ausgabe von GOLFaktuell haben wir eine Studie zitiert, die das größte Potenzial des Golf-Sports in der Ansprache von Frauen sieht: Hier schlummert ein gigantischer Markt von 30 Milliarden Euro.

 

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