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„E“ ist das neue „S“: das neue Mercedes-Benz E-Klasse Coupé

Die „E-Klasse“ von Mercedes-Benz steht wie weltweit kein zweites Auto für Verlässlichkeit, Vernunft und grundsolide Brauchbarkeit. Nicht gerade der Stoff, aus dem man verführerische Sportwagen näht! Denkste. Jetzt kommt das neue E-Klasse Coupé!

Und so kam das Coupé in Mercedes‘ klassischster Klasse jahrelang als etwas klobige, taxiuntauglich türamputierte Variante daher, bei der kaum jemand an „Sportwagen“ gedacht hätte. Immerhin konnte man halbwegs sicher sein, dass hier keine Metzgerwanne aus Kunststoff den Kofferraumboden schützte.

Die futuristischen Luft-Turbinen sind Coupé-spezifisch, der Riesen-Bildschirm optional.

Doch nun – präsentieren die Stuttgarter plötzlich einen richtig schicken Sport-Cruiser, dessen schlankes und elegantes Design kaum vom unbezahlbaren Superstar der Luxuscoupés, dem der S-Klasse, zu unterscheiden ist.

E-Coupé geht auch in hübsch! Aber gegen wen tritt der schöne Schwabe eigentlich an? Das in jede Richtung, in der Länge gar um über zwölf Zentimeter gewachsene Coupé liegt deutlich über Audi A5 und BMW 4er. Um die kümmert sich das ebenfalls noch neue C-Coupé.

Der Kofferraum mit Platz für 425 Normliter, mit umgelegter Rücklehne wird das Coupé sogar Golfer-tauglich

Und oben im Olymp hat man ja noch die S-Klasse als Alternative zum Bayerischen Sport-Flagschiff BMW 6er – eine zweitürige High-End-Area, aus der sich Audi bislang noch vornehm heraushält.

E-Klasse Coupé. „Klasse“?

Nun gut, Mercedes definiert seine eigenen „Klassen“ – mal mehr, mal weniger überzeugend. Die stattlichen 4,83 Meter Länge erhöhen die Chance, auch im Fond mit intakten Kniescheiben davonzukommen, nachdem man den Rücksitz erkrochen hat. Obwohl, ganz ehrlich: der Rücksitz ist standardmäßig umgelegt, und da liegt das Golfbag, oder? Warum die deutschen Autoschmieden in der Oberklasse keine echten Zweisitzer anbieten, die dafür einen Golfsport-tauglichen Kofferraum haben, bleibt ihr Geheimnis. Bugsieren die Mercedes-Vorstände wirklich jemanden auf die Coupé-Rücksitze?

Kletterpartie: Der Einstieg in etwas, das auch beim E-Klasse Coupé vornehm „Fond“ heißt

Stattdessen werden die Rücksitze im „coupé-spezifischen Design“ (Mercedes; die Knie kleben am Kinn) ebenso hochwertig handvernäht, wie die untadeligen Vordersitze. Der vordere Innenraum verstrahlt aber dann derart souveräne Eleganz und so gediegenen Luxus, dass man sich wirklich frägt, wer eigentlich noch das S-Klasse Coupé benötigt. Gegenüber der Limousine hat das Coupé coole, turbinenartige Luftauslässe erhalten, und das gigantische Widescreen-Cockpit gibt es so nicht mal bei der Luxus-Schwester. Auch in Sachen Komfort und Federung gibt es keinerlei Abstriche. Freilich: Wer sich sein E-Coupé mit S-Klasse-Luxus zusammenstellt, kommt der 100.000-Euro-Marke bedrohlich nahe.

Zumal, wenn er auf Allradantrieb Wert legt – den gibt es nämlich einstweilen nur beim Benziner-Topmodell E 400, technische Daten siehe oben.

Das E-Klasse Coupé ist ein wunderschöner, echter „Grand Tourismo“ – es setzt ganz klar Maßstäbe, vor allem bei Komfort und Luxus. Da werden beide bayerischen Häuser nachziehen müssen.

 

Bildergalerie Mercedes-Benz E-Klasse Coupé:

Mercedes-Benz E-Klasse Coupé, TV-Footage:

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