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Die Bretagne, Golfjuwel am „Ende der Welt“

Golf Blue Green Pléneuf-Val-André bietet spektakuläre Blicke auf das smaragdgrüne Meer

Golf am Ende der Welt:

Atlantik, Austern – Abschlag!

Eigentlich könnte man sich’s ja denken: Schroffe Klippen über dem Atlantik, dann wieder feinweiße Strände zwischen Palmen und türkisfarbigem Meer. Landeinwärts der dichte Wald von Asterix und Obelix. Die Nähe zu England, geografisch wie historisch. Ein keltisches Volk, verwandt mit Iren, Schotten und Walisern.

Das lässt großartige Golfplätze erwarten! Und doch harrt die Bretagne als Golfdestination noch ihrer Entdeckung.

Sie stehen an Tee 1 und blicken auf das endlose Meer. Vor Ihnen baut sich eine pechschwarze Gewitterfront von den Ausmaßen der Alpenkette auf, bei deren Anblick zartbesaitete Mitteleuropäer unverzüglich die Luftschutzkeller aufsuchen wollen. Seien Sie unbesorgt, sie wird schnell vorüberziehen!

Wenn aber in sengender Hitze kein Wölkchen am Himmel zu sehen ist – rechnen Sie jederzeit mit einem Regenguss, spätestens auf Bahn vier. Über Bahn sechs laufen Sie dann, völlig durchnässt, wieder bei strahlendem Sonnenschein…

Willkommen in der Bretagne. Hier, so ein bretonisches Sprichwort, herrscht jeden Tag schönes Wetter – sogar mehrmals! Der westlichste Teil Frankreichs schiebt sich so tief in den Atlantik, dass schon die Römer vom „finis terrae“, dem Ende der Welt, sprachen. Sehr zum Ärger der keltischen Ureinwohner, die ihr Breizh ebenso klug wie selbstbewusst als Penn ar Bedd, als „Anfang“ oder „Haupt“ der Welt bezeichneten.

Les Ormes Golf & Resort, Bahn 13, Par 4

Und bis heute bezeichnen! Denn auf ihre keltischen Ursprünge sind die streitbaren Nachfahren von Asterix und Obelix immer noch stolz. Dass die Bretagne 1532 ihre staatliche Souveränität endgültig an Frankreich verlor, wird eher zähneknirschend akzeptiert – die eigene Nationalität gibt man ganz selbstverständlich mit „bretonisch!“ an. Verwandt fühlt man sich den anderen keltischen Nationen, also Schottland, Irland und Wales.

„Bahn 6 durchlaufen Sie dann, völlig durchnässt, wieder bei strahlendem Sonnenschein“

Tatsächlich erinnern die felsigen Steilküsten, die Sandstrände, der dichte Wald im Landesinneren, aber auch die einsamen, schiefergedeckten Steinhäuser und mittelalterlichen Altstädte an Gegenden in Schottland oder Irland. Freilich nach Süden versetzt – teils gedeihen gar Palmen an schneeweißen Stränden. Dies macht die Region zu einem beliebten Ziel vor allem für sonnenhungrige Briten, die seit jeher in Heerscharen auf Urlauberfähren übersetzen. Und, kaum überraschend, schon in viktorianischer Zeit Grand-Hotels mit erstklassigen Golfplätzen errichteten.

Bretonisches Haus an der Atlantik-Küste bei Le Diben, Morlaix

Zwei Dutzend 18-Loch-Anlagen gibt es hier, hinzu kommen ein paar recht reizvolle kleinere Plätze. Für unsere erste Erkundung der als Golfdestination noch weitgehend unentdeckten Halbinsel reisten wir entlang der nördlichen Küste, nahe dem Weltkulturerbe Mont-St-Michel, zunächst in die Gegend der einstigen Freibeuterhochburg Saint-Malo.

Das Les Ormes Golf & Resort entstand auf einem historischen Landgut. Im Bild: Grün 18 und Clubhaus

Les Ormes Golf & Resort

Dort ist Les Ormes Golf & Resort die erste Station. Auf dem herrschaftlichen Gut wurde in den 1970ern zunächst der größte Campingplatz Frankreichs errichtet, für Gäste vor allem aus Großbritannien. „Wir haben sie 1988 gefragt, ob sie sich einen weiteren Tennisplatz oder einen Golfplatz wünschen, und die Antwort war eindeutig,“ erzählt Frédéric Bessoneaud, heute Golfdirektor auf der 200-Hektar-Domaine.

Saint-Malo Golfresort: Bahn 16, Par 4 (links) und Bahn 6, Par 3

So wurde 1989 ein schöner Parkland-Kurs in dem weitläufigen Schlosspark eröffnet, der unzählige natürliche Wasserläufe und -teiche mit ins Spiel bringt. Der golferisch interessante, aber recht faire und unaufgeregte Parcours führt durch den uralten Baumbestand, vorbei an Ferienhütten, Lehrpfaden und liebevoll-romantisch arrangierten Waldwinkeln.

Der Wald von Asterix und Obelix? Das Saint-Malo Golfresort ist ein herrlicher Parkland, errichtet um ein Wasserreservoir

In den letzten 30 Jahren wurde Les Ormes mit einem 3-Sterne-Sporthotel, einigen Ferienhütten und -chalets, einem Reitstall, sechs Schwimmbädern, Abenteuerspielplätzen und einem Kinderclub zu einem großen, sehr familienfreundlichen Ferienresort ausgebaut, mit der Golfanlage im Mittelpunkt. Wer will, kann sogar in einem Baumhaus übernachten.

Saint-Malo Golf Resort

„Ah, Sie haben im ‚Center Parc‘ schon gespielt,“ kann sich deshalb Franck Nicol, Golfdirektor im nahegelegenen Saint-Malo Golf Resort, einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen. Sein Resort ist mit einem kleinen Hotel und einem ebenfalls tadellosen Parkland-Kurs der Konkurrenz in Les Ormes durchaus vergleichbar – aber wesentlich sportlicher orientiert. „Unser Platz ist anspruchsvoll. Anfänger können ja den Old Course spielen!“, meint er ohne Umschweife.

Das Sporthotel von Saint-Malo Golf hat 29 Zimmer und liegt ideal, um die Golfregion zu erkunden

Die Anlage von 1986 wurde schon 1989 auf 27 Bahnen erweitert, deren anspruchsvollere 18 nun den Meisterschaftsplatz bilden. Die ausgegliederten neun dienen seither als Einsteiger-Parcours. Der Platz schlängelt sich um einen großen, zerklüfteten See, der als Wasserreservoir für die ganze Gegend dient. Entsprechend üppig grün und dicht bewaldet ist er – hier wäre man wirklich nicht überrascht, wenn unversehens ein Comic-Gallier mit einem Wildschwein auf den Schultern auftauchen würde. Teils recht schmale Fairways durchs dichte Holz, aber vor allem die allgegenwärtigen Wasserhindernisse machen den Platz schwierig – aber auch sehr viel Spaß.

„Unser Platz ist anspruchsvoll. Anfänger können ja den „Old Course“ spielen!“

Wer für die Übernachtungen die Domaine Les Ormes allzu familienfreundlich findet, findet hier ein preiswertes, gut ausgestattetes 3-Sterne-Hotel mit zentraler Lage in der Golfregion. Das Haus bietet auch Golfpakete an – mit Greenfee in Les Ormes, Saint-Malo und im traditionsreichen Dinard Golf Club, unserem nächsten Ziel.

Der Dinard Golf Club von 1887 liegt über der bretonischen „Smaragdküste“. Im Bild: Grün 1

Dinard Golf Club

Endlich geht es ans Meer. Und in die Vergangenheit! Schon 1887 hat der schottische Architekt Tom Dunn im Auftrag einiger britischer Kriegsveteranen einen herrlichen Links-Platz für den Dinard Golf Club an die bretonische Nordküste gelegt. Der zweitälteste Golfclub Frankreichs, einer der ältesten des Kontinents, hat nach wie vor viele englische Mitglieder und wird streng traditionell geführt. Das mag nicht jedermanns Sache sein – vor der einzigen Gästetoilette im Art-Deco-Clubhaus kann sich schnell mal eine Schlange bilden, denn die „club facilities“ sind strictly „members only“ …

Dinard Golf Club von 1887, Clubhaus

Allein, so historisch wie die Clubetikette zeigt sich auch der Par-68-Kurs über nur gut 5.000 Meter. Abgesehen von kleinen Umbauten nach dem Zweiten Weltkrieg, als er von Minen befreit werden musste, wurde der Platz nie „redesignt“. So erlebt man original viktorianisches Links-Golf vom Feinsten, vorbei an Ginster im Heideland, über Dünen und Abhänge, das Meer und den Strand im Blick, den Wind im Gesicht. Als wir ihn Anfang Juni besuchten, war der traditionsreichste bretonische Platz allerdings in schlechtem Zustand, mit vertrockneten, kaum spielbaren Grüns. Dies war aber, versicherte uns die charmante Clubsekretärin Emeline, einer besonderen Dürreperiode wenige Wochen zuvor geschuldet, als dem Club gar das Wasser rationiert wurde.

„… original viktorianisches Links-Golf, das Meer im Blick, den Wind im Gesicht“

Golf de Saint-Cast Pen-Guen

Kaum zehn Kilometer Luftlinie entfernt, auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht von St-Jacut-de-la-Mer, war davon aber nichts zu spüren: Den herrlichen Platz von Golf de Saint-Cast Pen-Guen fanden wir in einwandfreiem Zustand vor. 1926 vor einem Grand-Hotel mit 18 Loch eröffnet, wurden hier nach dem Krieg Änderungen vorgenommen und neun Bahnen auf die Hochebene über dem Meer verlegt. Der Club hat dies in Eigenregie bewerkstelligt, erzählt Golfdirektor Philippe Lefeuvre. Das Platz-Layout hat seither einige längere Wege zwischen den Bahnen, so dass sich ein Golfcart sehr empfiehlt. Die Mischung aus Parkland mit Blick auf den Ozean oben auf dem Plateau und kompromisslosem Links unten am Strand ist aber wirklich gelungen.

Golf de Saint-Cast, Bahn 10, Par 3

Golf de Saint-Cast ist mit gut 4.800 m, Par 69, noch etwas kürzer als Dinard – aber einfach spielt er sich nicht! Es geht teils ordentlich bergauf und -ab. Die mittleren Bahnen auf dem Hochplateau bieten herrliche Blicke auf den Ozean, aber es weht viel Wind, der auf engen Fairways schnell zum Spielverderber wird. Richtig giftig wird er zum Finale, wo es ab Bahn 13 ungeschützt zum Meer hinabgeht, mit der 16, 17 und 18 direkt am Strand entlang. Fantastisch!

Golf de Saint-Cast ist ein „must-play“, bis dahin der Höhepunkt der Reise. Als wir das Philippe Lefeuvre sagen, bleibt er bescheiden und erkundigt sich nach unserem nächsten Ziel. „Der ist genauso schön“, meint er, „und genauso windig. Nehmt genug Bälle mit!“

Golf Blue Green Pléneuf-Val-André

Die Rede ist von Golf Blue Green Pléneuf-Val-André, 30 Kilometer nach Westen in Richtung Saint-Brieuc. Blue Green ist ein großer Golfplatzbetreiber mit gut 70 Anlagen in Frankreich. Entsprechend professionell und sehr kundenorientiert wird Pléneuf-Val-André geführt, und auch dieser Platz ist eine wahre Augenweide mit viel Blick auf die See.

Golf Blue Green Pléneuf-Val-André, Grün 9 und Clubhaus

Er hat nur einen spärlichen Baumbestand und wellt sich, gänzlich ungeschützt vor dem Meereswind, zur See hinab. Je nach Wind und Gezeitenstand – der Tidenhub kann in der Bretagne gut zehn Meter ausmachen – bläst dem Spieler oft buchstäblich die Gischt ins Gesicht. Aber, wie ein bretonisches Sprichwort sagt: „Eine ruhige See hat noch keinen guten Seemann hervorgebracht.“ Das gilt ja wohl auch für Golfer – und sportlich gesehen ist Golf Pléneuf-Val-André zweifellos der wichtigste Platz der Region, konsequent als Meisterschaftsplatz für überregionale Turniere ausgestattet.

„Eine ruhige See hat noch keinen guten Seemann hervorgebracht.“ (Bretonisches Sprichwort)

Er gilt auch beim Betreiberkonzern als Flaggschiff-Anlage. Für Kurzentschlossene: Vom 30. August bis zum 3. September wird hier die Cordon Golf Open gespielt, eines von drei Turnieren der European Challenge Tour in Frankreich. Wer es den Profis gleichtun will, kämpft sich von den hintersten Tees 6.052 Meter bergauf und -ab durch den Wind.

Golf des Sables d’ Or, Bahn 8, Par 3

Wir Normalgolfer geben uns mit einem halben Kilometer weniger zufrieden und genießen wiederum die spektakulären Ausblicke auf einem erstklassigen Platz. „Fotografieren Sie unsere wunderschöne Bahn 11! Das ist die meistfotografierte Golfbahn in ganz Frankreich.“ rufen uns Clubmitglieder aus einem Nachbarflight zu. Haben wir gemacht, das Foto gibt vielleicht einen Eindruck.

Golf des Sables d’Or

Wir besuchen auch die nahegelegene Anlage Golf des Sables d’Or – sozusagen den „normalen“ örtlichen Golfclub, der im Schatten der berühmten Nachbarn Saint-Cast und Pléneuf-Val-André steht. Auf den Punkt: Golf des Sables d‘Or ist sicher nicht der Anlass für eine Reise an das „Ende der Welt“ – aber ein sehr ordentlich geführter, fast schon privater Parkland, der für sehr günstiges Geld eine entspannte Golfrunde bietet.

Golf des Ajoncs d’Or ist ein tadellos gepflegter Parkland. Im Bild Bahn 8

Das Beeindruckendste an ihm ist die Besitzerin: Joël Lemaître, eine Unternehmerin weit im Rentenalter, hat den Platz vor Jahren kurzerhand vom eigenen Verein gekauft, in eine GmbH umgewandelt und kämpft seither tapfer den Kampf, den auch hierzulande viele kleinere Club-Anlagen kämpfen. Sie weiß, dass die Golftouristen nur die spektakulären Links-Plätze der Gegend auf dem Zettel haben. Auf die Frage, was denn demgegenüber für Golf des Sables d‘Or spräche, meint sie: „Es ist ein schöner Platz, und er ist flach. Ihre Leser wollen doch nicht immer bergsteigen und gegen den Wind spielen! Bei uns ist es – gemütlicher.“ Wohl wahr, ein Punkt für Madame Lemaître.

Golf des Ajoncs d‘Or

Stolz präsentiert Direktor Jean-Luc Roperch das Nachhaltigkeits-Siegel von Golf des Ajoncs d‘Or

Der letzte Platz, den uns das sehr hilfsbereite bretonische Fremdenverkehrsamt in der Region empfohlen hat, Golf des Ajoncs d‘Or, ist im kommunalen Besitz – angeblich als einziger in Frankreich. Er wird gemeinnützig geführt, Jugendförderung und Umweltschutz stehen im Vordergrund. Aber er steht den kommerziellen Plätzen in nichts nach! Es ist ein wunderschön um einen See und einige Weiher angelegter Parkland-Kurs, dem man die liebevolle Gartenpflege ansieht, zumal gerade „Ajoncs d’Or“, der Stechginster, in voller Blüte steht.

Die Jugendförderung erleben wir hautnah: Just an dem Tag versuchen fast hundert Golfjugendliche, sich für die französischen Jugendmeisterschaften zu qualifizieren. Direktor Jean-Luc Roperch platzt vor Stolz auf seine Golf-Kids und auf das Öko-Zertifikat seines Clubhauses in Passivbauweise. Ein sehr schöner Platz, und nur 37 Euro Greenfee! Wir staunen, was sich der Gemeindeverband Saint-Brieuc hier leistet.

Auch diesen Platz wird man, der Wahrheit die Ehre, nicht unbedingt von Mitteleuropa aus gezielt ansteuern. Sehr schöne Parkland-Plätze gibt’s überall, und die Links-Plätze an der bretonischen Smaragdküste sind einfach zu atemberaubend. Aber wer ohnehin die Gegend durchstreift, etwa um einige Kilometer nördlich die rosafarbene Granitfelsenküste nahe Ploumanac‘h zu bewundern – hier steht das berühmteste bretonische Fotomotiv, das Felsenhaus, siehe Foto rechts – und die herrlichen Fischerdörfchen und Badeorte zu besuchen, oder Frankreichs größtes Vogelschutzgebiet auf Les Sept Îsles, für den ist Ajoncs d‘Or ein Geheimtipp.

Die historischen Wehranlagen der Freibeuter-Stadt Saint-Malo sind vollständig erhalten

Und so fällt auch unser Fazit für „Golf am Ende der Welt“ aus: Eine traumhafte Landschaft, smaragdgrüne See hinter schneeweißen Stränden und bizarren Felsen, dazu die Austern und Meeresfrüchte, Galette und Cidre, pittoreske Dörfer und Hafenstädtchen, Fachwerk und frischer Fisch, die weltmeisten Hinkelsteine – ein Besuch der Bretagne bleibt unvergesslich, eine Symphonie aus Eindrücken und Erlebnissen. Als Reiseziel ist die Bretagne ja auch durchaus bekannt.

Tolles Golf kommt aber noch dazu, wird obendrauf gelegt, wie salziges Caramel auf die bretonischen Crêpes. Man erlebt ein schönes Spiel, und an der Küste wird es, ohne Übertreibung, spektakulär. Es gibt keine „5-Sterne-Golfresorts“, große Hotels mit 36 Loch, einem Spa und sonst weithin nichts, wie weltweit üblich. Aber das braucht’s in der an Attraktionen reichen Bretagne ja auch nicht.

Cancale, Wallfahrtsort für Austern-Liebhaber

Man spielt vielmehr in einem herrlichen Landstrich, der 130 Jahre Golf-Tradition atmet – bei Nachbarn, die ebenso golfbegeistert und windfest spielen wie ihre keltischen Brüder im schottischen Mutterland. Nur in milderem Klima. Gleich viel Wind, aber viel mehr Sonne.

Wer für eine reine „Golfreise“ hierher kommt – also vormittags 18 Loch, nachmittags Golf-Clinic, abends ein Imbiß im Hotel, tags darauf das Selbe – der verschwendet eine wunderbare Reise.

Wer aber umgekehrt das „Haupt der Welt“ besucht und dabei versäumt, auch auf den alten wie neuen Plätzen zu spielen, die die britisch-bretonische Golfbegeisterung hervorgebracht hat, der verpasst noch viel mehr. Denn die Bretagne ist wahrlich in jeder Hinsicht eine faszinierende Golfdestination. Nur, leider – als solche noch viel zu unbekannt!

 

 

Golf Saint Cast, von links nach rechts: Ozean, Austernbänke, Sandstrand, Grün 18, Clubhaus. Links-Golf in der Bretagne auf einen Blick!

Rennes, die Hauptstadt der Bretagne

Die nördliche Bretagne

Côtes d‘Armor im Osten, Finistére im Westen – die Nordküste der Bretagne blickt genau genommen nicht auf den Atlantik, sondern auf die Mündung des Ärmelkanales, mit den britischen Kanalinseln in Sichtweite. Von Osten kommmend, passiert man die Mönchsinsel Mont-St-Michel, noch in der Nachbarregion Normandie. Das Austern-Mekka Cancale, am anderen Ufer der Bucht, markiert das Tor zur Bretagne.

Weltkulturerbe Mont-Saint-Michel

Wer weiter südlich, Richtung Rennes, einfährt, kann in Fougères eine riesige Burganlage besichtigen, die einst das Herzogtum Bretagne gegen das Königreich Frankreich verteidigte.

Westlich von Cancale liegt die mondäne, unbedingt sehenswerte Hafenstadt St-Malo, deren Reichtum sich auf die Beute der Korsaren, staatlich legitimierter Piraten, gründet. Hier beginnt die Smaragdküste, die sich mit schönen Sandstränden bis zur Bucht von St-Brieuc hinzieht. Sehenswert sind Cap Fréhel und Fort La Latte mit wunderschöner Heidelandschaft, der alten Gefängnis-Burg und einem malerischem Leuchtturm auf dem Kap.

Die Burganlage Fougères trotzte einst Frankreich

Hinter Paimpol erstreckt sich die rosafarbene Côte de Granit Rose, besonders pittoresk um Ploughmanac‘h, mit einem Vogelschutzgebiet auf Les Sept Îles.

Die bretonische Küche ist legendär, vor allem bei Liebhabern von Austern, Fisch und Meeresfrüchten. Nationalgericht sind aber Crêpes mit Zucker und gesalzener Butter und deren herbe Schwester „Galette Complète“, eine dunkle Crêpe aus Buchweizenmehl mit Schinken, Käse und Ei. Nationalgetränk ist der fruchtige Cidre, der in Steinguttassen serviert wird.

Leuchtturm an der Côte de Granit Rose

Die Bretagne ist touristisch erstklassig erschlossen, es gibt reichlich Unterkünfte aller Klassen. Viele der historischen Steinhäuser werden als Ferienhäuser („Gîtes“) vermietet.

bretagne-reisen.de

golf.brittanytourism.com

de.gites-de-france.com

Les Ormes Domaine & Resort bietet ein preiswertes Sporthotel – aber auch Baumhäuser und Ferienhütten

Die Plätze im Beitrag

Les Ormes Golf & Resort
M. d‘Ormesson, 18 Loch, Par 72, 5.624 m
SSS 70,4, Slope 135, Greenfee ca. 40 – 70 €
www.lesormes.com

Saint-Malo Golf Resort
„Le Sourcouf“ Meisterschaftsplatz
Hubert Chesneau, 18 Loch, Par 72, 5.578 m
SSS 70,0, Slope 128, Greenfee ca. 45 – 80 €
„Old Course“
Hubert Chesneau, 18 Loch, Par 36, 2.539 m
SSS 68,8, Slope 121, Greenfee ca. 30 – 45 €
www.saintmalogolf.com

Dinard Golf Club von 1887
Tom Dunn, 18 Loch, Par 68, 5.051 m,
SSS 67,5, Slope 120, Greenfee ca. 60 – 100 €
www.dinardgolf.com

Golf de Saint-Cast
Hubert Green, 18 Loch, Par 69, 4.820 m,
SSS 67,4, Slope 122, Greenfee ca. 45 – 67 €
www.golf-st-cast.com

Golf Blue Green Pléneuf-Val-André
Alain Prat, 18 Loch, Par 72, 5.499 m,
SSS 70,2, Slope 129, Greenfee ca. 41 – 70 €
pleneuf-val-andre.bluegreen.com

Golf des Sables d‘Or
N.N., 18 Loch, Par 70, 5.221 m,
SSS 69,5, Slope 126, Greenfee ca. 40 €
www.frehel-golfsablesdor.fr

Golf des Ajoncs d’Or
N.N., 18 Loch, Par 72, 5.760 m,
SSS 70,3, Slope 123, Greenfee ca. 37 – 45 €
www.golfdesajoncsdor.fr

(Platzlängen: Herrenabschläge GELB)

Das „Haus zwischen den Felsen“ an der Côte de Granit Rose

Golf Club Dinard, Grün 1

Golf de Saint-Cast

Golf Blue Green Pléneuf-Val-André, Bahn 10 Par 4

Golf des Sables d‘Or, Bahn 12 Par 4

Golf des Ajoncs d’Or, Bahn 15 Par 3

Golf Saint-Malo, Bahn 6 Par 3

Golf Les Ormes, Bahn 17 Par 3

Die Plätze im Beitrag

Les Ormes Golf & Resort
M. d‘Ormesson, 18 Loch, Par 72, 5.624 m
SSS 70,4, Slope 135, Greenfee ca. 40 – 70 €
www.lesormes.com

Saint-Malo Golf Resort
„Le Sourcouf“ Meisterschaftsplatz
Hubert Chesneau, 18 Loch, Par 72, 5.578 m
SSS 70,0, Slope 128, Greenfee ca. 45 – 80 €
„Old Course“
Hubert Chesneau, 18 Loch, Par 36, 2.539 m
SSS 68,8, Slope 121, Greenfee ca. 30 – 45 €
www.saintmalogolf.com

Dinard Golf Club von 1887
Tom Dunn, 18 Loch, Par 68, 5.051 m,
SSS 67,5, Slope 120, Greenfee ca. 60 – 100 €
www.dinardgolf.com

Golf de Saint-Cast
Hubert Green, 18 Loch, Par 69, 4.820 m,
SSS 67,4, Slope 122, Greenfee ca. 45 – 67 €
www.golf-st-cast.com

Golf Blue Green Pléneuf-Val-André
Alain Prat, 18 Loch, Par 72, 5.499 m,
SSS 70,2, Slope 129, Greenfee ca. 41 – 70 €
pleneuf-val-andre.bluegreen.com

Golf des Sables d‘Or
N.N., 18 Loch, Par 70, 5.221 m,
SSS 69,5, Slope 126, Greenfee ca. 40 €
www.frehel-golfsablesdor.fr

Golf des Ajoncs d’Or
N.N., 18 Loch, Par 72, 5.760 m,
SSS 70,3, Slope 123, Greenfee ca. 37 – 45 €
www.golfdesajoncsdor.fr

(Platzlängen: Herrenabschläge GELB)

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