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Deutsche Golf Liga: Neuer Zuschauerrekord beim Final Four

Deutsche Golf Liga: Neuer Zuschauerrekord beim Final Four

Die Damen des GC St. Leon-Rot und die Herren des GC Hubbelrath haben sich die Titel als Deutsche Mannschaftsmeister 2017 gesichert.

Beim Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi, das am 19. und 20. August erstmals im Kölner Golfclub stattgefunden hat, verteidigten beide Vorjahresmeister erfolgreich ihre Titel.

Die Meister 2017, GC St. Leon-Rot und GC Hubbelrath, erhalten von Audi für je ein Jahr je einen Audi SQ7 (Foto: Sammy Minkoff)

Die Meister 2017, GC St. Leon-Rot und GC Hubbelrath, erhalten von Audi für je ein Jahr je einen Audi SQ7 (Foto: Sammy Minkoff)

St. Leon-Rot lieferte sich mit dem Hamburger GC Falkenstein ein enges Match, das die Kurpfälzerinnen mit 5,5:3,5 für sich entschieden. Noch knapper ging das Herren-Finale zwischen Hubbelrath und Hamburg mit 6,5:5,5 aus. Über die Bronzemedaille jubelten die Damen des G&LC Berlin-Wannsee und die Herren des GC Mannheim-Viernheim. Insgesamt ließen sich 5.000 Zuschauer das Saisonhighlight der DGL nicht entgehen – ein neuer Rekord für die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft.

St. Leon-Rot verteidigt Titel

Sieger: Die Damen des St. Leon-Rot (Foto: F. Foehlinger)

Sieger: Die Damen des St. Leon-Rot (Foto: F. Foehlinger)

„Ich bin sehr stolz darauf, mit den Damen hier beim Final Four sein zu dürfen, und natürlich auch auf die Leistung meiner Mannschaft“, freute sich Pascal Proske, der das Team des GC St. Leon-Rot erst vor dieser Saison erst übernommen hatte. „Die Hamburgerinnen haben es uns nicht leichtgemacht, es war ein super spannendes Match mit sehr starken Gegnern. Da ist es umso stärker, dass die Mädels die Partie gewonnen haben!“ Nach den Vierern waren Sophia Popov und Co. 2:1 in Führung gegangen. Anschließend waren es Leonie Harm, Celina Sattelkau und Sophia Popov, die ihre Einzel gewannen und damit den Meistertitel unter Dach und Fach brachten.

Hubbelrath zum dritten Mal in Folge Meister

Sieger: Hubbelrather Herren (Foto: F. Foehlinger)

Sieger: Hubbelrather Herren (Foto: F. Foehlinger)

„Ich bin sehr erleichtert. Die Vierer sind gut gelaufen, aber dann wurde es immer enger. Ich bin froh, dass es gereicht hat. Lochspiel ist immer anders und liegt uns besonders gut“, sagte Hubbelraths Meistertrainer Roland Becker, dessen Kader am Samstag unerwartet Unterstützung durch European-Tour-Spieler Maximilian Kieffer bekommen hatte. Dieser reiste nach seiner Matchplay-Niederlage in Bad Griesbach nach Köln und freut sich über den Titel mit der Mannschaft: „Es ist super cool, mit den Jungs hier gewonnen zu haben und zum dritten Mal in Folge Meister zu sein.“ Kieffer hatte den Punkt seines Vierer-Matches gemeinsam mit Julian Baumeister noch gegen die stark aufspielenden Hamburger Michael Thannhäuser und Carl Anton Kolloß geteilt, bevor er das Einzel gegen Gregory Wiggins 5&4 für sich entschied. Punkte für Hubbelrath holten ebenso Kenji Nakajima und Luis Obiols, was trotz der Hamburger Aufholjagd zum 6,5:5,5-Sieg reichte.

Bronze an Berlin-Wannsee und Mannheim-Viernheim

Während die Damen des G&LC Berlin-Wannsee das Spiel um Platz drei gegen den Münchener GC von Beginn an dominierten und mit 6,5:2,5 deutlich gewannen, lieferten sich die Herren des GC Mannheim-Viernheim und des Stuttgarter GC Solitude bis in den Abend hinein ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die Bronzemedaille, das auch nach den Einzeln noch keinen Sieger gefunden hatte. Damit musste es im Stechen entschieden werden. Hier siegten die Mannheimer schließlich im vierten Play-off, nachdem zunächst Alexander Herrmann sein Match für Stuttgart gewonnen hatte, Hurly Long ausglich und der erste Anlauf zwischen Maximilian Oelfke und Maximilian Herrmann keinen Sieger fand. Erneut auf Bahn neun abgeschlagen, gewann Oelfke das Loch und sicherte so Bronze für den Meister von 2014.

 

 

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