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Bewegung bei den Golf-Ausrüstern – Der lachende Dritte

Bewegung bei den Golf-Ausrüstern – Der lachende Dritte

Chip Brewer, CEO von Callaway und Präsident der Firma aus Carlsbad, Kalifornien

 

Nikes Ausstieg aus dem Ausrüstergeschäft kommt Callaway sehr gelegen und auch der Verkauf von TaylorMade wird sich sicher nicht allzu nachteilig auf Callaway auswirken.

Nach Jahren der Krise ist der US-amerikanische Golfausrüster Callaway Golf Company wieder „back on track“. 2015 konnte die Firma aus dem kalifornischen Karlsbad erstmals seit Jahren wieder einen Gewinn von 14,6 Millionen Dollar ausweisen. 2012 mussten noch zwölf Prozent der Belegschaft im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms entlassen werden. Die Ursache für die harten Zeiten liegt im eklatanten Rückgang der Golfspieler im größten Markt der Welt: Waren 2003 noch über 30 Millionen Golfer in den USA unterwegs, waren es 2015 nur noch lediglich 24,1 Millionen.

Umso gelegener kommt Chip Brewer, CEO von Callaway und Hauptverantwortlicher für den Turnaround, das Aus von Nike im Ausrüstergeschäft. Wie Adidas bei TaylorMade zieht sich auch Nike von der Produktion von Golfschlägern, Bällen und Taschen zurück. Lediglich Golfbekleidung und -schuhe will Nike weiter herstellen und vertreiben. Doch während Adidas einen Käufer sucht, wird Nike schlicht seine Marktpräsenz einstellen und damit den Markt ein Stück weit bereinigen.

Damit ist Callaway der lachende Dritte der Konsolidierung. Mit 25 Prozent Marktanteil in den USA steht Callaway, Erfinder der Big Bertha, ohnehin gut da. Trotz des Gegenwindes in den vergangenen Jahren hat sich der Aktienkurs seit 2012 nahezu verdoppelt. Durch den Rückzug von Nike werden eine Reihe von Spitzenspielern wie Rory McIlroy und Michelle Wie frei, die man unter Vertrag nehmen könnte. Auch bei dem wichtigen Geschäft mit den Golfpros fällt mit Nike also ein starker Wettbewerber weg, sodass sich für Callaway neue Wachstumsmöglichkeiten ergeben.

Brewer konnte zudem kürzlich den Kauf von Toulon Design vermelden, einem Spezialisten für hochpreisige Putter aus Kalifornien. Toulon Design wird mit der Callaway-eigenen, erfolgreichen Putter-Sparte Odyssey verschmolzen. Der Kauf von Toulon Design markiert damit auch eine gewisse Wende. Callaway, das unter anderem mit Patrick Reed einen Jungstar unter Vertrag hat, schaltet nach Jahren vom Rückwarts- in den Vorwärtsgang.

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