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Aktiv trotz Blasenstress

Aktiv trotz Blasenstress

Man steht auf dem am weitesten vom Clubhaus entfernten Grün und soll putten. Aber die Blase drückt. „In die Büsche gehen“ ist keine Etiketten-gerechte Lösung.

Das ist im Normalfall schon unangenehm genug – für Menschen mit einer überaktiven Blase, umgangssprachlich Reizblase genannt, können solche Situationen aber schier zur Katastrophe werden. Denn Betroffene werden oft so plötzlich von unwiderstehlichem Harndrang überfallen, dass ein Aufschub kaum mehr möglich ist, bevor die Sache buchstäblich „in die Hose“ geht.

Rechtzeitig zum Facharzt

Bevor man mit Reizblase auf Reisen geht, sollte man sich vom Facharzt beraten lassen. (Foto: djd/Vesikur/thx)

Bevor man mit Reizblase auf Reisen geht, sollte man sich vom Facharzt beraten lassen. (Foto: djd/Vesikur/thx)

Was also tun, wenn man in der schönsten Zeit des Jahres nicht zu Hause sitzen will? Die gute Nachricht: Eine Reizblase lässt sich in den meisten Fällen wirksam behandeln. Dafür sollte man einen Urologen, Gynäkologen oder Urogynäkologen aufsuchen, denn diese Ärzte sind auf solche Probleme spezialisiert und haben praktisch täglich damit zu tun. Unter www.blase-ok.de findet man einen Arzt in seiner Nähe. Zunächst müssen dann andere Ursachen wie Entzündungen oder Blasensteine ausgeschlossen werden. Lautet die Diagnose „überaktive Blase“, können gut verträgliche Medikamente das Problem lindern. Hauptsächlich werden sogenannte Anticholinergika wie beispielsweise Vesikur eingesetzt, welche die reizbare Blasenmuskulatur beruhigen. Sie können den überfallartigen Harndrang „entschärfen“ und die Sommerzeit deutlich erholsamer machen.

Eine weitere, längerfristige Säule der Behandlung ist meist ein Toilettentraining, bei dem der Abstand zwischen den Toilettengängen nach und nach wieder verlängert wird. Zusätzlich können auch regelmäßige Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur helfen, unerwünschten Harnverlust zu verhindern.

Den Beckenboden stärken

Eine kräftige Beckenbodenmuskulatur ist ein wichtiges Element bei der Vermeidung von Inkontinenz. Sie kann durch geeignete Übungen – zu finden etwa unter www.blase-ok.de – gezielt trainiert werden. Aber auch viele „normale“ Sportarten sind gut für den Beckenboden: Als positiv gelten zum Beispiel Radfahren, Reiten, Schwimmen, Yoga, Pilates, Nordic Walking oder Inlineskaten. Kraftsport mit starker Bauchmuskelbetonung und Sportarten mit vielen Stoßbelastungen wie Tennis, Volleyball, Joggen, Turnen oder Trampolinspringen können sich dagegen negativ auswirken.

Weitere Informationen wie beispielsweise Beckenboden-Gymnastik, medizinischen Rat, Ansprechpartner und einen Blasenschwäche-Selbsttest finden Interessierte auf der Webseite www.blase-ok.de.

(djd)

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