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Watt Ihr Volt: Noch Caddie? Schon Auto? – Innovationen setzen auf den Golfmarkt

Watt Ihr Volt: Noch Caddie? Schon Auto? – Innovationen setzen auf den Golfmarkt

Eine Million Elektroautos sollen nach dem Willen der Bundesregierung bis 2020 auf deutschen Straßen fahren. Aktuell sind es wohl noch keine 5.000. Zu teuer, zu wenig Fahrspaß, zu geringe Reichweite hieß es. Bisher! Denn seit sich immer mehr Hersteller vom traditionellen Limousinen-Konzept verabschieden und auf innovative City-Mobile setzen – ob mit zwei, drei oder vier Rädern – beginnt der Boom. Und die Grenzen zwischen Einkaufswagen, Golf-Caddy, City-Flitzer und Funmobil beginnen zu verschwimmen …

Gut möglich, dass wir gerade auf und bei den Golfplätzen die ersten Zeugen dieser Mobilitätsrevolution werden. Hier sind Elektro-Fahrzeuge seit jeher selbstverständlich – und für Nachhaltigkeit und Naturschutz hat man im Club traditionell ebensoviel übrig wie für technische Innovationen.

Golfmobil der Zukunft? Der Renault Twizy

Golfmobil der Zukunft? Der Renault Twizy

„Wir wollen für unseren Cadster im nächsten Jahr die Straßenverkehrszulassung erhalten“, meint Thomas Schlachter, der seinen lustigen „Golf Ryder“ soeben bei den Ladies German Open erstmals präsentierte. „Und viele Kunden haben gesagt: Wenn das klappt, fahre ich direkt mit dem Caddy von zu Hause auf den Platz. Dann brauche ich kein Auto mehr.“ Ob es tatsächlich bald so weit kommt, dass die Golfer mit ihren elektrischen „Cadsters“, „Twizys“, „i-MIEVs“ oder „IONs“ direkt aus der heimischen Garage am Club-Parkplatz vorbei bis zum Abschlag fahren, sei dahingestellt.

Aber fest steht: Die kleinen Elektromobile werden allesamt so entwickelt, dass sie den unterschiedlichen Bedürfnissen im urbanen Umfeld entgegen kommen. Vor den „Cadster“ kann ebenso gut ein Golf-Trolley wie ein großer Einkaufskorb oder ein Rasenmäher montiert werden. Beim Renault „Twizy“ können Sie mit wenigen Handgriffen den zweiten Sitz gegen Stauraum für‘s Bag tauschen. Ähnlich modular und flexibel planen auch die anderen Entwickler.

Und zunehmend alltagstauglich: Die Reichweite der Kleinen pendelt sich bei etwa 140 km ein – für den Stadtbedarf ausreichend. An der Ampel lässt mancher Elektro-Flitzer die Verbrennungskonkurrenz locker stehen, weil beim E-Motor das Drehmoment sofort zur Verfügung steht. Umd wenn man weiß, dass die Energiekosten rund 20 % eines jeweils vergleichbaren Verbrennungsmotors betragen, erhält der Begriff „Fahrspaß“ eine ganz neue Bedeutung.
Fazit: Eine Weile konnte man die E-Mobilität noch als Spinnerei oder Zukunftsmusik belächeln. Aber langsam wird es Zeit, die alten Vorurteile über Bord zu werfen. Wer – wie die allermeisten – an 90 % der Tage nicht über 60 km weit fährt und auch nicht auf über 100 km/h beschleunigt, hat eigentlich keinen Grund mehr, wöchentlich aufs Neue schluchzend an der Benzin- oder Dieselzapfsäule zu stehen. Dann lieber eine Runde Golf spielen und das E-Mobil an die Clubsteckdose hängen: einmal Volltanken für unter zehn Euro.

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